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Kostenlose Vorlage · Aktualisiert

Vorlage: Kündigung durch den Arbeitgeber

Mit einem Kündigungsschreiben teilt der Arbeitgeber einem Arbeitnehmer mit, dass das Arbeitsverhältnis endet, und bestätigt Beendigungsdatum, Restvergütung, Urlaub, Rückgabe von Firmeneigentum und die nächsten Schritte. Wichtig: Diese Kündigung dürfen Sie nicht elektronisch unterschreiben.

Ein Kündigungsschreiben ist die schriftliche Erklärung des Arbeitgebers, dass das Arbeitsverhältnis endet, mit Beendigungsdatum, Restvergütung und den nächsten Schritten. In Deutschland bedarf die Kündigung eines Arbeitsverhältnisses zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform; die elektronische Form ist ausgeschlossen (§ 623 BGB). Sie müssen das Schreiben also ausdrucken, eigenhändig unterschreiben und das Original zustellen. Eine E-Mail, ein Scan oder eine E-Signatur, auch eine qualifizierte, macht die Kündigung unwirksam.

Ersetzen Sie alles in [KLAMMERN], exportieren Sie als PDF und senden Sie das Dokument zur Unterschrift.

1. Briefkopf

[NAME DES UNTERNEHMENS] [ANSCHRIFT DES UNTERNEHMENS] [ORT], den [DATUM] An: [NAME DES ARBEITNEHMERS] [ANSCHRIFT DES ARBEITNEHMERS] Betreff: Kündigung des Arbeitsverhältnisses Sehr geehrte/r [NAME DES ARBEITNEHMERS],

2. Kündigungserklärung

hiermit kündigen wir das zwischen Ihnen und [NAME DES UNTERNEHMENS] bestehende Arbeitsverhältnis als [STELLENBEZEICHNUNG] ordentlich und fristgerecht zum [BEENDIGUNGSDATUM], hilfsweise zum nächstmöglichen Termin (der „Beendigungstermin“). [OPTIONAL: Dies schließt an unser Gespräch vom DATUM an.]

3. Kündigungsgrund

[EINE VARIANTE WÄHLEN UND ANPASSEN: Ihr Arbeitsplatz entfällt aufgrund von GRUND, z. B. einer Umstrukturierung. / Die Kündigung erfolgt aus den Ihnen am DATUM erläuterten Gründen, nämlich KURZE SACHLICHE BEGRÜNDUNG, nach VORHERIGEN ABMAHNUNGEN ODER VERFAHREN. / DIESE ZIFFER WEGLASSEN, WENN KEIN GRUND ANGEGEBEN WERDEN SOLL; eine Begründung ist bei der ordentlichen Kündigung grundsätzlich nicht vorgeschrieben, außer etwa bei Auszubildenden nach der Probezeit.]

4. Kündigungsfrist und Freistellung

[EINE VARIANTE WÄHLEN: Sie erbringen Ihre Arbeitsleistung bis zum Beendigungstermin. / Wir stellen Sie ab dem DATUM bis zum Beendigungstermin unter Fortzahlung der Vergütung und unter Anrechnung offener Urlaubsansprüche unwiderruflich von der Arbeitsleistung frei.]

5. Restvergütung

Sie erhalten Ihre Vergütung bis zum Beendigungstermin sowie [die Abgeltung von ANZAHL Tagen nicht genommenen Urlaubs, soweit dieser nicht mehr gewährt werden kann / sonstige offene Beträge, z. B. Provisionen oder Auslagen] mit der Abrechnung zum [AUSZAHLUNGSDATUM], abzüglich der gesetzlichen Abzüge. [OPTIONAL: Ein Angebot zu einer Abfindung erhalten Sie gesondert.]

6. Zusatzleistungen

Ihre Zusatzleistungen, darunter [LEISTUNGEN, z. B. Dienstwagen, Jobticket, betriebliche Altersvorsorge], enden zum [ENDDATUM DER LEISTUNGEN]. Informationen zur Fortführung, etwa zur privaten Fortsetzung einer Direktversicherung, [liegen bei / erhalten Sie gesondert].

7. Rückgabe von Firmeneigentum

Bitte geben Sie sämtliches Firmeneigentum, darunter [LAPTOP, TELEFON, ZUGANGSKARTEN, SCHLÜSSEL, UNTERLAGEN], bis zum [RÜCKGABEDATUM] an [ANSPRECHPARTNER ODER ANSCHRIFT] zurück. Ihr Zugang zu den Systemen des Unternehmens endet am [ENDE DER ZUGÄNGE].

8. Fortbestehende Pflichten und Hinweise

Bitte beachten Sie Ihre fortbestehenden Pflichten aus dem Arbeitsvertrag und etwaigen Geheimhaltungs- oder sonstigen Vereinbarungen, die über den Beendigungstermin hinaus gelten. Zur Aufrechterhaltung ungekürzter Ansprüche auf Arbeitslosengeld sind Sie verpflichtet, sich spätestens drei Monate vor dem Beendigungstermin, bei kürzerer Frist innerhalb von drei Tagen nach Kenntnis, persönlich bei der Agentur für Arbeit arbeitsuchend zu melden (§ 38 SGB III), und eigene Aktivitäten bei der Suche nach einer anderen Beschäftigung sind erforderlich.

9. Kontakt

Bei Fragen zu diesem Schreiben, zur Abrechnung oder zu Zusatzleistungen wenden Sie sich bitte an [NAME DES ANSPRECHPARTNERS IN DER PERSONALABTEILUNG], [E-MAIL / TELEFON]. Wir danken Ihnen für Ihre Mitarbeit bei [NAME DES UNTERNEHMENS]. Mit freundlichen Grüßen

10. Unterschriften

Dieses Schreiben ist eigenhändig von einer kündigungsberechtigten Person zu unterschreiben und im Original zuzustellen; die elektronische Form ist ausgeschlossen (§ 623 BGB). FÜR DAS UNTERNEHMEN: [NAME DES UNTERNEHMENS] Unterschrift (eigenhändig): ____________________ Name: [NAME DES UNTERZEICHNERS] Funktion: [FUNKTION, z. B. Geschäftsführer] EMPFANGSBESTÄTIGUNG Ich bestätige, dieses Schreiben im Original erhalten zu haben. Meine Unterschrift bestätigt nur den Empfang und bedeutet kein Einverständnis mit dem Inhalt. ARBEITNEHMER: [NAME DES ARBEITNEHMERS] Unterschrift: ____________________ Erhalten am: [DATUM]

Unsere Einschätzung: Das Schreiben ist der letzte Schritt, nicht der erste. Die meisten teuren Kündigungen gehen schief, bevor ein Wort geschrieben ist: Kündigungsfristen aus Vertrag oder Tarifvertrag, die Anhörung des Betriebsrats (§ 102 BetrVG) oder der Kündigungsschutz nach dem KSchG wurden nicht beachtet. Und in Deutschland kommt die Form hinzu: Wer per E-Mail oder E-Signatur kündigt, hat nicht gekündigt. Formulieren Sie einen Grund, wenn überhaupt, kurz und sachlich; emotionale Sprache hilft nur einer späteren Klage. Vergessen wird oft die Liste der Rückgaben: Laptop, Schlüssel, Ausweise und Zugänge. Bitten Sie um eine Empfangsbestätigung, nicht um Zustimmung. Wollen Sie eine Abfindung gegen eine Erledigung aller Ansprüche anbieten, gehört das in einen separaten Aufhebungsvertrag, der ebenfalls auf Papier zu unterschreiben ist. Verwandte Dokumente finden Sie auf unserer Seite für Personalabteilungen.

Wann ist die Vorlage „kündigung durch den arbeitgeber“ die richtige Wahl?

  • Wenn Sie ein Arbeitsverhältnis beenden, nachdem die Entscheidung getroffen und mitgeteilt wurde
  • Wenn eine Stelle wegen Umstrukturierung oder Wegfall des Arbeitsplatzes entfällt
  • Wenn ein Arbeitnehmer nach dem erforderlichen Verfahren, etwa einer Abmahnung, wegen Leistung oder Verhalten gekündigt wird
  • Wenn Sie Restvergütung, Urlaub und Rückgabe von Firmeneigentum schriftlich bestätigen wollen

Wie füllen Sie diese Vorlage aus?

  1. Prüfen Sie vor der Kündigung Kündigungsfrist (§ 622 BGB, Vertrag, Tarifvertrag), Kündigungsschutz, Sonderkündigungsschutz (z. B. Schwangerschaft, Schwerbehinderung) und die Anhörung des Betriebsrats.
  2. Tragen Sie Name, Stellenbezeichnung und Beendigungsdatum ein und wählen Sie die Variante zur Freistellung.
  3. Formulieren Sie einen Grund, wenn überhaupt, neutral und sachlich.
  4. Ergänzen Sie Restvergütung, Urlaub, Ende der Zusatzleistungen und die Rückgabe.
  5. Drucken Sie das Schreiben aus, lassen Sie es von einer kündigungsberechtigten Person eigenhändig unterschreiben und stellen Sie das Original nachweisbar zu, etwa persönlich gegen Empfangsbestätigung oder per Bote. eSignSimple ist hierfür nicht geeignet.

Wie lassen Sie das Dokument online unterschreiben?

  1. Als Word oder PDF speichern. Fügen Sie den ausgefüllten Text in Word oder Google Docs ein und speichern Sie ihn als .docx-Datei oder exportieren Sie ihn als PDF. eSignSimple akzeptiert beides, dazu DOC, ODT und RTF, bis 25 MB; Word-Dateien werden beim Hochladen in PDF umgewandelt.
  2. Hochladen und Felder platzieren. Melden Sie sich mit Google an, laden Sie die Datei hoch und ziehen Sie für jeden Unterzeichner Felder für Unterschrift, Initialen, Datum und Text auf die Seite. Legen Sie eine Reihenfolge fest, wenn eine Partei zuerst unterschreiben muss.
  3. Zur Unterschrift senden. Jeder Unterzeichner erhält einen persönlichen Link und unterschreibt im Browser, ohne ein Konto anzulegen. Automatische E-Mail-Erinnerungen gehen alle drei Tage raus (höchstens drei), bis alle unterschrieben haben.
  4. Unterschriebene Fassung aufbewahren. Sobald die letzte Person unterschrieben hat, können alle die finale PDF mit Abschlusszertifikat, Audit-Trail und einem SHA-256-Fingerabdruck herunterladen, den Sie später prüfen können.

Unterschreiben Sie nur auf Ihrem eigenen Gerät? Die Anleitung zum PDF-Unterschreiben zeigt die kostenlosen Bordmittel, und die Sicherheitsseite erklärt, wie unterschriebene Dateien gespeichert und geprüft werden.

Diese Vorlage ist eine allgemeine Information und keine Rechtsberatung. Die Rechtslage unterscheidet sich je nach Land; lassen Sie Verträge mit hohem Risiko anwaltlich prüfen.

Geschrieben von Buğra Sözeri, Gründer und Redakteur, eSignSimple · Zuletzt geprüft

Buğra entwickelt eSignSimple und schreibt und pflegt die Ratgeber. Jede Rechtsseite prüft er anhand der dort verlinkten amtlichen Texte und aktualisiert sie, wenn sich Gesetz oder Produkt ändern. Er ist kein Anwalt, und nichts hier ist Rechtsberatung. Über eSignSimple

Häufige Fragen

Was muss in einem Kündigungsschreiben stehen?

Die eindeutige Kündigungserklärung, der Beendigungstermin (mit „hilfsweise zum nächstmöglichen Termin“), die eigenhändige Unterschrift einer kündigungsberechtigten Person und sinnvollerweise Hinweise zu Freistellung, Restvergütung, Urlaub, Rückgabe von Firmeneigentum und zur Meldepflicht bei der Agentur für Arbeit.

Muss ich in der Kündigung einen Grund angeben?

Bei einer ordentlichen Kündigung grundsätzlich nicht. Gilt das Kündigungsschutzgesetz, müssen Sie den Grund aber im Streitfall darlegen und beweisen können. Bei einer außerordentlichen Kündigung muss der Grund auf Verlangen unverzüglich schriftlich mitgeteilt werden (§ 626 Abs. 2 BGB).

Muss der Arbeitnehmer die Kündigung unterschreiben?

Nein, die Kündigung wird mit Zugang wirksam. Eine Empfangsbestätigung beweist aber den Zugang, der für Fristen und die dreiwöchige Frist zur Kündigungsschutzklage (§ 4 KSchG) entscheidend ist. Die Vorlage stellt klar, dass die Unterschrift nur den Empfang bestätigt.

Kann ich eine Kündigung elektronisch verschicken?

Nein. § 623 BGB verlangt die Schriftform und schließt die elektronische Form ausdrücklich aus. Eine per E-Mail oder E-Signatur, auch mit qualifizierter Signatur, versendete Kündigung ist unwirksam. Nur das eigenhändig unterschriebene Original zählt.