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Kostenlose Vorlage · Aktualisiert

Vorlage: Lizenzvertrag

Ein Lizenzvertrag regelt, welche Rechte an Marke, Werk, Software oder Erfindung der Lizenznehmer wie, wo und wie lange nutzen darf und welche Vergütung er zahlt.

Ein Lizenzvertrag erlaubt einem Lizenznehmer, geistiges Eigentum des Lizenzgebers zu nutzen, etwa eine Marke, ein Foto, ein Design, Software oder ein Patent, in einem festgelegten Umfang, Gebiet und Zeitraum gegen eine Lizenzgebühr. Sie brauchen ihn, wenn Sie Rechte vermarkten wollen, ohne sie zu verkaufen. In Deutschland sind Lizenzverträge im Grundsatz formfrei (§§ 31 ff. UrhG, § 30 MarkenG, § 15 PatG).

Diese Vorlage verwenden — online unterschreibenÖffnet sich als versandfertiges Dokument mit platzierten Unterschriftsfeldern.
Ersetzen Sie alles in [KLAMMERN], exportieren Sie als PDF und senden Sie das Dokument zur Unterschrift.

1. Parteien

Dieser Lizenzvertrag wird am [DATUM] geschlossen zwischen [NAME DES LIZENZGEBERS], [ANSCHRIFT] (der „Lizenzgeber“), und [NAME DES LIZENZNEHMERS], [ANSCHRIFT] (der „Lizenznehmer“).

2. Lizenzgegenstand

Lizenzgegenstand ist [BESCHREIBUNG, z. B. die Wortmarke „…“, eingetragen beim DPMA unter Nr. …, / die Fotoserie „…“ (Anlage A) / die Software „…“ in Version …] (der „Lizenzgegenstand“). Der Lizenzgeber versichert, Inhaber der Rechte zu sein und die Lizenz erteilen zu dürfen.

3. Umfang der Lizenz

Der Lizenzgeber räumt dem Lizenznehmer ein [AUSSCHLIESSLICHES / EINFACHES], nicht übertragbares Recht ein, den Lizenzgegenstand für folgende Nutzungsarten zu nutzen: [z. B. Herstellung und Vertrieb von T-Shirts und Tassen / Nutzung in Print- und Online-Werbung]. Gebiet: [z. B. Deutschland, Österreich, Schweiz]. Unterlizenzen sind [NICHT / NUR MIT ZUSTIMMUNG IN TEXTFORM] erlaubt. Alle nicht ausdrücklich eingeräumten Rechte verbleiben beim Lizenzgeber.

4. Lizenzgebühr

Der Lizenznehmer zahlt [EINE EINMALIGE GEBÜHR VON BETRAG EUR / EINE LIZENZGEBÜHR VON PROZENT % DES NETTOUMSATZES MIT LIZENZPRODUKTEN, MINDESTENS BETRAG EUR PRO JAHR] zuzüglich Umsatzsteuer. Umsatzabhängige Gebühren rechnet er [QUARTALSWEISE] innerhalb von [30] Tagen nach Quartalsende ab; der Lizenzgeber darf die Abrechnung einmal jährlich durch einen zur Verschwiegenheit verpflichteten Prüfer kontrollieren lassen.

5. Qualität und Kennzeichnung

Der Lizenznehmer nutzt den Lizenzgegenstand nur in einer Qualität, die [DEN VORGABEN IN ANLAGE B] entspricht, und legt Muster vor Markteinführung zur Freigabe vor. Er nennt den Lizenzgeber wie folgt: [URHEBERVERMERK / ®-HINWEIS].

6. Schutzrechte und Verletzungen

Der Lizenznehmer greift die Rechte am Lizenzgegenstand nicht an und meldet Verletzungen durch Dritte unverzüglich. Der Lizenzgeber entscheidet über die Verfolgung; der Lizenznehmer unterstützt ihn angemessen. Der Lizenzgeber stellt den Lizenznehmer von Ansprüchen Dritter frei, die auf der Behauptung beruhen, der Lizenzgegenstand verletze deren Rechte, sofern der Lizenznehmer vertragsgemäß gehandelt hat.

7. Laufzeit und Kündigung

Der Vertrag beginnt am [DATUM] und läuft [BIS DATUM / AUF UNBESTIMMTE ZEIT MIT EINER KÜNDIGUNGSFRIST VON ANZAHL MONATEN ZUM JAHRESENDE]. Das Recht zur fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund, insbesondere bei Zahlungsverzug von mehr als [ANZAHL] Tagen, bleibt unberührt. Nach Vertragsende darf der Lizenznehmer vorhandene Lizenzprodukte noch [ANZAHL] Monate abverkaufen.

8. Form und anwendbares Recht

Hinweis: Eine Lizenz an künftigen Werken, die noch nicht näher bestimmt sind, bedarf der Schriftform (§ 40 UrhG). Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Änderungen bedürfen der Textform.

9. Unterschriften

Die Parteien sind sich einig, dass dieser Vertrag elektronisch und in mehreren Ausfertigungen unterzeichnet werden kann und dass elektronische Unterschriften dieselbe Wirkung haben wie eigenhändige Unterschriften. LIZENZGEBER: [NAME] Unterschrift: ____________________ Datum: [DATUM] LIZENZNEHMER: [NAME] Unterschrift: ____________________ Name, Funktion: [NAME, FUNKTION] Datum: [DATUM]

Unsere Einschätzung: Unser Rat: Je genauer der Umfang, desto weniger Streit. Nach der Zweckübertragungslehre (§ 31 Abs. 5 UrhG) bekommt der Lizenznehmer im Zweifel nur das, was für den Vertragszweck nötig ist; listen Sie deshalb Nutzungsarten, Medien, Gebiet und Dauer auf. Unterscheiden Sie klar zwischen ausschließlicher und einfacher Lizenz. Ein Formfehler lauert bei Lizenzen an künftigen, noch nicht bestimmten Werken: Die verlangen Schriftform (§ 40 UrhG) und gehören auf Papier. Bei Exklusivität und Gebietsbeschränkungen zwischen Wettbewerbern prüfen Sie das Kartellrecht. Für Fotos von Personen brauchen Sie zusätzlich eine Model-Release-Vereinbarung.

Wann ist die Vorlage „lizenzvertrag“ die richtige Wahl?

  • Wenn ein Hersteller Ihre Marke oder Ihr Design auf Produkten nutzen will
  • Für die Lizenzierung von Fotos, Illustrationen, Musik oder Texten
  • Wenn Sie Software oder eine Technologie an andere Unternehmen lizenzieren
  • Für die Verwertung eines Patents oder Gebrauchsmusters

Wie füllen Sie diese Vorlage aus?

  1. Beschreiben Sie den Lizenzgegenstand mit Registernummer oder hängen Sie das Werk als Anlage an.
  2. Legen Sie Nutzungsarten, Gebiet, Exklusivität und Unterlizenzen fest.
  3. Wählen Sie ein Gebührenmodell und tragen Sie Abrechnungszeitraum und Mindestgebühr ein.
  4. Ergänzen Sie Qualitätsvorgaben, Laufzeit und Abverkaufsfrist.
  5. Laden Sie den Vertrag in eSignSimple hoch und senden Sie ihn zur Unterschrift.

Wie lassen Sie das Dokument online unterschreiben?

  1. Als Word oder PDF speichern. Fügen Sie den ausgefüllten Text in Word oder Google Docs ein und speichern Sie ihn als .docx-Datei oder exportieren Sie ihn als PDF. eSignSimple akzeptiert beides, dazu DOC, ODT und RTF, bis 25 MB; Word-Dateien werden beim Hochladen in PDF umgewandelt.
  2. Hochladen und Felder platzieren. Melden Sie sich mit Google an, laden Sie die Datei hoch und ziehen Sie für jeden Unterzeichner Felder für Unterschrift, Initialen, Datum und Text auf die Seite. Legen Sie eine Reihenfolge fest, wenn eine Partei zuerst unterschreiben muss.
  3. Zur Unterschrift senden. Jeder Unterzeichner erhält einen persönlichen Link und unterschreibt im Browser, ohne ein Konto anzulegen. Automatische E-Mail-Erinnerungen gehen alle drei Tage raus (höchstens drei), bis alle unterschrieben haben.
  4. Unterschriebene Fassung aufbewahren. Sobald die letzte Person unterschrieben hat, können alle die finale PDF mit Abschlusszertifikat, Audit-Trail und einem SHA-256-Fingerabdruck herunterladen, den Sie später prüfen können.

Unterschreiben Sie nur auf Ihrem eigenen Gerät? Die Anleitung zum PDF-Unterschreiben zeigt die kostenlosen Bordmittel, und die Sicherheitsseite erklärt, wie unterschriebene Dateien gespeichert und geprüft werden.

Diese Vorlage ist eine allgemeine Information und keine Rechtsberatung. Die Rechtslage unterscheidet sich je nach Land; lassen Sie Verträge mit hohem Risiko anwaltlich prüfen.

Geschrieben von Buğra Sözeri, Gründer und Redakteur, eSignSimple · Zuletzt geprüft

Buğra entwickelt eSignSimple und schreibt und pflegt die Ratgeber. Jede Rechtsseite prüft er anhand der dort verlinkten amtlichen Texte und aktualisiert sie, wenn sich Gesetz oder Produkt ändern. Er ist kein Anwalt, und nichts hier ist Rechtsberatung. Über eSignSimple

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen ausschließlicher und einfacher Lizenz?

Bei einer ausschließlichen Lizenz darf nur der Lizenznehmer den Gegenstand im vereinbarten Umfang nutzen, oft nicht einmal der Lizenzgeber selbst. Bei einer einfachen Lizenz kann der Lizenzgeber weitere Lizenzen vergeben.

Muss ein Lizenzvertrag schriftlich sein?

In der Regel nicht. Ausnahme: Verträge über künftige, nicht näher bestimmte Werke verlangen die Schriftform (§ 40 UrhG).

Wie hoch sind übliche Lizenzgebühren?

Das hängt stark von Branche und Bekanntheit ab; bei Marken auf Konsumgütern sind einstellige Prozentsätze vom Nettoumsatz verbreitet, oft mit Mindestgebühr.

Kann ein Lizenzvertrag elektronisch unterschrieben werden?

Ja, außer im Fall des § 40 UrhG. eSignSimple speichert einen Audit-Trail mit Zeitstempeln und Hashwert.

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